Home   |   News und Termine   |   News

  Aktuelle News und Meldungen für Partner und Schulen



Mehr Obst auf dem Pausenhof

News vom 12.03.2012

Mehr Äpfel, Birnen und Bananen: Rund 10.000 Schülerinnen und Schüler in NRW sollen neu in das sehr erfolgreiche EU-Schulobstprogramm aufgenommen werden. Verbraucherschutzminister Johannes Remmel (Grüne) erklärte dazu:  "Unsere Evaluierung hat gezeigt, fast 99 Prozent der Schulen wünschen eine Fortführung des Schulobstprogramms. Der Verzehr von Obst und Gemüse bei den Schülern und Schülerinnen hat zugenommen, ebenso wie das Wissen und die Akzeptanz als Beitrag zu einer gesunden und ausgewogenen Ernährung." Schulministerin Sylvia Löhrmann sagte: "Das EU-Schulobstprogramm zeigt Schülerinnen und Schülern ganz praktisch, wie sie sich gesund ernähren können. Das wirkt sich positiv auf Lernfreude und Lernerfolg aus. Deshalb freue ich mich, dass es das Angebot auch im nächsten Schuljahr geben wird und wir weitere Schulen in das Programm aufnehmen können."

Um die zusätzlichen rund 10.000 Kinder in das Programm aufnehmen zu können, wird ab dem Schuljahr 2012/2013 ein neuer Verteilrhythmus eingeführt. So erhalten alle Schulen die neu in das Programm einsteigen, an drei Tagen eine Lieferung mit Obst und Gemüse. Alle derzeit schon teilnehmenden Schulen, die aktuell noch an fünf Tagen pro Woche Obst und Gemüse erhalten, können sich im neuen Schuljahr zwischen einer 4-tägigen oder einer 3-tägigen Förderung pro Woche entscheiden. Ab dem darauf folgendem Schuljahr 2013/2014 gibt es dann für alle teilnehmenden Schulen an drei Tagen die Woche eine Lieferung mit kostenlosem Obst und Gemüse.


Zusätzlich erhalten die Schulen Unterstützung und Tipps, wie die zwei "schulobstfreien" Tage organisiert werden können. Zum Beispiel durch eine gezielte Elternansprache oder auch durch Sponsorensuche, um weitere Lieferungen finanzieren zu können. Das Bewerbungsverfahren für das Schuljahr 2012/2013 wird Ende März 2012 über die Schulobstwebsite gestartet. Bewerben können sie alle interessierten Grundschulen sowie Förderschulen mit Primarstufe.


Für das nordrhein-westfälische EU-Schulobstprogramm stehen pro Jahr fünf Millionen Euro zur Verfügung, jeweils zur Hälfte aus EU-Geldern und dem Etat des NRW-Verbraucherschutzministeriums. Derzeit nehmen über 100.000 Grundschulkinder und 520 Schulen am Programm teil. Mehr Infos gibt es im Netz.


Quelle: Landesregierung NRW





Druckansicht öffnen Artikel mailen



Weitere Meldungen zum Thema "Schul- und Unterrichtsenwicklung":
26.04.2013 Wie man MINT-Förderung an Schulen verbessern kann
22.04.2013 Die Koreakrise im Unterricht
12.04.2013 Leistungsstark, aber unglücklich?
11.04.2013 Schulische Elternarbeit für gerechte Bildungschancen
08.04.2013 Schulen aus Sprockhövel, Gladbeck und Dorsten sind "Starke Schulen" 2013
26.03.2013 Vier NRW-Schulen sind für den Deutschen Schulpreis nominiert