|
Vorgehensweise im Projekt „Ziel Zukunft: Notebook-Klassen NRW"
Konzeptionelle Abstimmung des Projekts zwischen Schule und Schulträger
Geben Sie die Informationen zum Projekt „Ziel Zukunft: Notebook-Klassen NRW“ an Ihren Schulträger weiter und besprechen Sie mit diesem und Ihrer Schulleitung eine mögliche Teilnahme am Projekt. Beachten Sie dabei bitte den Kriterienkatalog zur Projektteilnahme. Die Anforderungen hinsichtlich der Infrastruktur müssen entweder an den teilnehmenden Schulen vorhanden sein oder vom Schulträger angeschafft werden.
Integration des Lernens mit Notebooks in das medienpädagogische Konzept der Schule (Schulprogramm)
Auch sollte der Einsatz von Notebooks in das medienpädagogische Konzept ihrer Schule integriert sein oder werden. Denn der Einsatz neuer Medien in der Schule kann nur dann sinnvoll sein, wenn durch sorgfältige Planung ein gutes Gesamtkonzept erstellt wird.
Aktive Beteiligung der Eltern potentieller Notebook-Klassen
Wenn der Schulträger und die Schulleitung der Projektteilnahme zustimmen, informieren Sie die Eltern über Ihr geplantes Vorhaben und fragen ab, in welchen Klassen die Bereitschaft der Eltern zur Projektteilnahme vorhanden ist. Wichtig ist, dass immer jeweils eine gesamte Klasse an dem Projekt teilnimmt, damit der Unterricht mit einer homogenen Umgebung stattfinden kann.
Empfehlenswert ist hier eine Informationsveranstaltung. Hier sollte auch geklärt werden, welche Formen der Finanzierung unter Eigenbeteiligung der Eltern in Frage kommen.
Anmeldung bei der Stiftung Partner für Schule NRW
Wenn diese Schritte geklärt sind, melden Sie sich bitte über die Webseite der Stiftung Partner für Schule NRW für das Projekt an. Bitte füllen Sie den Bewerbungsbogen vollständig aus. Wichtig ist, dass an jeder Projektschule ein Ansprechpartner für das Projekt zur Verfügung steht.
Beschaffung der Notebooks
Mit unserem Projektpartner Fujitsu Siemens Computers GmbH können Sie zum einen Fragen der Anschaffung und Finanzierung der Geräte (Ratenkauf, Leasing, Direktzahlung) sowie Anschaffung von weiterer Hardware gerne besprechen. Des weiteren steht Ihnen Fujitsu Siemens bei möglichen Problemen mit den Geräten mit einem 48-monatigen Vorort-Service zur Verfügung. Der Schulträger sollte sich im Rahmen einer Ausschreibung über verschiedene Angebote und Produkte informieren.
Aufbau von lokalen Sozialfonds
Sollten Sie in der teilnehmenden Klasse Eltern haben, die sich kein Notebook leisten können, beraten wir Sie gerne bei der Schaffung eines Sozialfonds (z.B. über den Förderverein) vor Ort. Des Weiteren ist es ratsam, wenn möglich über den Schulträger einen Pool von Ersatz-Notebooks anzuschaffen, um Ausfälle z.B. durch Reparaturzeiten zu vermeiden. So können aber auch Schülerinnen und Schüler, die kein eigenes Gerät kaufen können, zumindest am Unterricht mit den Notebooks teilnehmen.
Unterstützung bei der Projektumsetzung
Die Projektpartner Stiftung Partner für Schule NRW und Fujitsu Siemens GmbH stellen Ihnen zur Unterstützung für den Projektstart den Leitfaden „Lernen mit Notebooks Wege zum selbstständigen Lernen“ zur Verfügung. Dieser enthält Unterrichtsbeispiele sowie Antworten auf Fragen im Bereich des Projektmanagements. Weiterhin versuchen wir, Ihnen eine Patenschule in Ihrer Nähe zur Seite zu stellen. Das heißt: Eine Schule, die bereits erfolgreich mit Notebooks arbeitet, stellt Ihnen einen Ansprechpartner zur Verfügung, der Sie bei der Einführung der Notebooks in den Unterricht berät und unterstützt. Diese Hilfe können Sie dann per Telefon und Email in Anspruch nehmen.
Qualifizierung
Wir empfehlen Ihnen und Ihren Kollegen, falls Sie dies noch nicht getan haben, sich im Bereich neue Medien im Unterricht fortzubilden. Schulinterne Qualifizierungen sind zum einen über das lokale e-team.nrw vor Ort möglich, das Sie bei gezielten Fragen berät. Weiterhin möchten wir Sie auf die Intel - Lehren für die Zukunft II Qualifizierung hinweisen.
Netzwerk
Geplant sind vierteljährliche Veranstaltungen, die zum Austausch der teilnehmenden Schulen dienen sollen. Wir werden Sie frühzeitig über erste Termine informieren.
Kontakt: Ariane Rademacher
|